BRÜSSEL
Belgien
Brexit
Europa
Team
Niederlande
Kommission
Macron
Qualifikation
Fangquoten
Fischern
Eine
Viele
Slowenien
Nation
Schicksal
Brüssel
Pressespiegel
 
Miguel161
 
rehauer158
Bayerinshangha157
 
AKPudong155
JOMDA88155
Mr-URSTOFF153
 
opauli2004149
 
shanghai11144
 
Hangzhou2141
 
MaikeM139
2. Bundesliga
Tippspiel Top-10

  |  
   
 neue antwort neue antwort | zurück übersicht
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
Fair Play
16-apr-03
@alle
Es ist wirklich der einzige trost das der Bush maximal noch 6 Jahre im
Amt ist,und mit etwas Glück nur noch 2 Jahre.Sofern das Amerikanische
Volk endlich aus den Dornröschen Schlaf Aufwacht,und merkt das Sie
einer der Dümmsten Präsidenten in ihrer Geschichte gewählt hat.
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
xiaojo
16-apr-03
@fair play,
das amerikanische Volk hat den Busch nicht mit Mehrheit gewaehlt. Er hatte weniger Stimmen als al gore. Es gab schwierigkeiten bei der Wahl. und noch so ne Geschichte sind die Gewichtung der Staaten. Alles in allem muesste man im Nachhinein Al Gore den Sessel geben, aber es musste ja alles so schnell gehen.
Der Bush genehmigt sich natuerlich das Amt auf Lebzeit auszufuehren.
Er wird bei der naechsten Wahl von 99 prozent aller amerikaner gewaehlt werden. Mich wuerde das nicht mehr wundern.
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
lu peng
16-apr-03
@xiaojo ..Male den Teufel nicht an die Wand. Ich bekomme schon Schweissausbrüche, wenn ich mir Vorstelle, was dieser Wahnsinnige in 6 Jahren alles anstellen kann.
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
xiaojo
16-apr-03
@lu peng das war nur eine sehr drastische Einschaetzung. ein worst case szenario.
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
Guardian
16-apr-03
mhh...
Ich sags nochmal: Das Problem ist nicht Bush, sondern dass alle anderen Laender es verbockt haben, ein Gegengewicht zu den USA zu bilden (alleine oder in Kooperation).

Es ist voellig natuerlich, dass die amerikanische Regierung macht, was sie will. Und Bush zu erschiessen wuerde das auch nicht aendern. Waere uebrigens Terrorismus...

Der Loesungsansatz ist ein anderer: Warum sind die USA so erfolgreich? Was machen sie besser als wir? Koennen wir davon lernen? Wie koennen wir genauso erfolgreich oder noch erfolgreicher sein?
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
lu peng
16-apr-03
@Guardian Was können wir lernen?

Falsche behauptungen aufstellen wie "Irak hat Chemische Waffen und ein Atomwaffenprogram" und dazu noch gefälschte Papiere von einem Urankauf in Sudan auftischen. Mit Kriegshetzte andere Länder für den Krieg gewinnen. Andere Länder mit Sanktionen drohen, wenn sie nicht mitziehen. Auf den UNO sicherheitsrat peiffen, er sei nicht fähig Entscheidungen zu treffen und sich darüber hinwegsetzen als Supermacht.

Das sollen wir lernen?
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
lu peng
16-apr-03
Ach ja dass hab ich noch vergessen:

Handeln in GÖTTLICHER MISSION.
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
Guardian
16-apr-03
@lu peng:
Du sprichst von den Verhaltensweisen des Landes.
Ich spreche aber von seinem Herzen, seinem Fundament. Wie konnte es dazu kommen, dass die USA so maechtig geworden sind und die Europaer eben nicht?

Koennten wir daraus etwas lernen, so dass wir eben auch maechtiger werden und die welt dadurch besser machen koennen.
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
lu peng
16-apr-03
@Gardian. Wir sollten in Europa alle an einem Strang ziehen, aber das war in der Vergangenheit nicht so (weltkriege) und scheint Heute (Irakfrage) auch noch nicht möglich zu sein. Da kommen noch so Witzbolde aus der ehemaligen Gefangenen und Gangsterkolonie und:

http://de.news.yahoo.com/030416/12/3efdn.html

Und schon sind wir im 17 Jarhundert bei den Kriegen zwischen England, Spanien und Frankreich, Deutschland. Europa wird es nie schaffen, da setzt ich meine hoffnung auf Russland und China. Was aber auch nicht gerade vielversprechend ist.

Das Ganze ist das selbe wie eine Diktatur wobei der Rest der Welt sich dem Willen des Stärkeren (USA) untersetzen muss und wie es scheint gibt es keine Alternative sich dagegen zu setzen. (mir ist immer noch nicht klar was ich von der USA lernen soll? Das Faustrech?)
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
xiaojo
16-apr-03
@guardian das Fundament der USA besteht aus einem schwer arbeitenden Volk das keine Zeit hat fuer Politik, weil meistens 2 jobs gleichzeitig. Einem Land ohne Sozialsysteme, einem total verschuldeten Land, dass seine eigene Misere versucht ueber Ausbeutung anderer Laender oder der natuerlichen Rescourcen zu erreichen. (sieh Kyoto)
Die USA brauchen den Krieg wirtschaftlich. Die Menschen der USA sind nicht schlecht leider sehr sehr unpolitisch und respeklos. Das liegt an ihrer ruhigen VErgangenheit. Die USA ist maechtig, weil sie 3-4mal mehr Einwohner hat als deutschland. Im Verhaeltnis auf die Bevoelkerungsmenge ist Deutschland genauso maechtig. Deutschland und Frankreich ist gerade mal halb so stark wie die USA. Das fazit der Stunde heisst, abwarten was die Amerikanische Bevoelkerung zu ihrem Praesidenten in naher und ferner Zukunft sagen wird. Es macht keinen Sinn uebermaessig aufzuruesten. Das wuerde den patriotismus der AMis ja noch in die hoehe schnellen lassen. Ein erweitertes Engagement der Bundeswehr in Laendern wie Afghanistan usw ist aber schon ok.
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
Lars Lange
16-apr-03
an guardian,

ich glaube, dass es nicht leicht ist, mit Macht überhaupt verantwortungsbewusst umzugehen. Die Gefahr der Korruption ist sehr hoch. Ich sehe dass genau wie Lu Peng: Streben nach Macht und Stärke = Willkommen im Kalten Krieg.
Ich glaube, dass eine Möglichkeit wäre, endlich von europäischer Seite Gerechtigkeit vor zu leben. Der Dritten Welt eine Chance zu geben. Die Dritte Welt zu entschulden. Zinsloses Geld einführen (ein Hauptproblem unseres Wirtschaftswachstums-Wahnsinns liegt im Zins begründet).
Wenn Europa eine bessere und gerechte Welt, ein gerechtes Miteinander vorlebt, und zwar auf der Basis der Erkenntnis, dass es keine Nationen gibt, sondern nur Menschen, dann haben wir eine Chance.

Täglich sterben über 40.000 Menschen auf unserem Planeten an Unterernährung. Und wir lassen das zu, sitzen in unseren wohligen Heimen vor unseren fetten Compis.

Ich glaube, wenn Europa Gerechtigkeit vorlebt, dann sieht das agressive US-Imperium plötzlich verdammt scheiße aus.
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
propagandahasser
16-apr-03
die USA haben seit dem ersten/zweiten Weltkrieg Weltmachtstellung.
Nach dem zweiten Weltkrieg lag die (wirtschaftlich relevante) restliche Welt in Truemmern. Die USA hatten aber nicht nur intakte Produktionsanlagen, sondern auch genuegend Know-How (siehe Otto Hahn, Atombombe, Raketenprogramm,...). Die USA hatten also einen riesigen Vorsprung. Den haben sie konsequent ausgenutzt. Seit jetzt nicht nur das militaerische Gegengewicht (UDSSR) sondern auch das wirtschaftliche (Japan, EU) wegfaellt, stehen sie an der absoluten Spitze.
Diese Stellung will natuerlich jetzt gefestigt werden.
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
lu peng
16-apr-03
@All und wie nehmen wir dieser (Ohn)Macht den Wind aus den Segeln?
Ich sehen nur das uns allen die Hände gebunden sind, solange Regierungen wie Blair und Alanzar mitsurfen.

Wenn Europa gemeinsam am gleichen Strick ziehen würde siehe alles anders aus. Eine Isolation der meinung der USregierung würde sie schwächen oder ein umsturz im eigenen Land (Unmöglich).
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
Guardian
16-apr-03
@Lars Lange
Zinsloses geld?
Wenn es zinsloses Geld gibt, dann wuerde keiner mehr Geld einem anderen leihen, was so mit eines der Fundamente der Marktwirtschaft ist weil nicht immer die das beste aus ihrem Geld machen koennen, die es haben.

Deswegen ist die USA auch so verschuldet, weil andere Laender merken, dass es besser ist, ihre Ersparnisse den Amerikanern zu geben, als selbst damit etwas zu machen.

Ich stimme zu, dass einer der Gruende warum die USA so maechtig ist in ihrer Groesse und kultureller Vielfalt bei gleicher Sprache ist.

Und auf China und Russland hoffen?
Ich glaube nicht, dass die sich besser verhalten wuerden, als die USA. Ganz im Gegenteil.
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
lu peng
16-apr-03
Ein VEREINTES Europa mit Russland und China.
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
Lars Lange
16-apr-03
Lieber Guardian,

es gab und gibt bereits zinsloses Geld. Das Geld bringt nicht nur keine Zinsen, sondern es verfällt: Die Geldscheine, nicht der Geldwert, werden definiert abgewertet. Das heißt, wenn Du Deine Kohle ein Jahr auf dem Konto schimmeln lässt, hat Du nachher weniger Asche. Heißt weiter, dass Du Geld ausgibst, dass die Wirtschaft investiert. Schau doch mal im netz unter "Wörgel +Freigeld".
Zins produziert den Wachstumswahnsinn und ist für die soziale Ungerechtigkeit und die Umweltzerstörung maßgeblich beteiligt.

An Lu Peng:

"Ein VEREINTES Europa mit Russland und China." Das finde ich eine schöne Vision!
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
xiaojo
16-apr-03
nun ja ich glaube der guardian wollte ausdruecken das Banken von der EZB zum Beispiel geld beziehen koennen dafuer aber Leitzinsen bezahleb muessen. Er hat Recht im Prinzip, da man ja hingehen koennte und die Zinsen runterschrauben koennte. Das Resultat waere das die Banken mehr Geld beziehen wuerden und guenstiger Kredite anbieten wuerden. Problempkt an der Sache ist das die Inflation hoch geht, wegen hoeherer Geldmenge und dadurch die langlebigkeit des Geldes erlischt oder sie verkuerzt wird. Man kann diesen prozess anheizen oder stoppen. Die EZB hat das Ziel die Waehrung stabil zu halten und schwankungen auszugleichen. Wer die Geldmenge durch niedrige Zinsen erhoeht, erhoeht gleichzeitig auch die Inflation da das Warenangebot nicht unbedingt groesser wird, aber mehr GEld auf dem Markt ist.
So jetzt bin ich vom BWL zum VWL Modellschreiner mutiert.
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
xiaojo
16-apr-03
Europa waere schon stark genung wenn wir Frankreich, Deutschland ,Belgien,Skandinavien,Oesterreich,luxemburg, zusammen haetten. Das waere, wenn straff organisiert eine vergleichbare supermacht.
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
dengxiao
16-apr-03
Ich finde Eure Diskussion sehr interessant und will nur kurz zwei Punkte einwerfen:

(1) Römisches Reich
Den Amerikanern wird es so gehen wie den Römern. Es gab eine Blütezeit und irgendwann wird alles auseinander brechen. Bisher konnte die außenpolitischen Abenteuer gut die in den USA selbst herrschenden Probleme überdecken.
Die Herren Rumsfeld und Bush würden sicherlich anders mit der ihr gegebenen Macht umgehen, wenn ihre Kinder an der Front kämpfen müssten. Mit Erstaunen habe ich vor ein paar Tagen bei Spiegel Online gelesen, dass 30% der im Irak-Krieg gefallenen Amerikaner gar keine amerikanischen Staatsbürger waren, sondern durch ihren Dienst bei der Army versucht haben, Amerikaner zu werden!!! Das finde ich unglaublich. Auch zeigt sich bei den Lebensläufen der gefallenen Soldaten, dass man ihnen eine Ausbildung sowie ein späteres Studium versprochen hat, wenn sie kämpfen. Da fehlen mir die Wort.

(2) USA sind am Rande des Bankrotts
Eigentlich ist die Mehrzahl der amerikanischen Haushalte völlig überschuldet. Die Blase wird irgendwann auch zum Platzen kommen. Eigentlich könnten wir uns mit einiger Hämme schon jetzt auf diesen Tag X freuen. Das Problem ist nur, dass die Volkswirtschaften mittlerweil so mit einander verwoben sind, dass die Amerikaner uns mit in den Abgrund reißen werden. Noch ist der Dollar die Leit-Währung und all die großen Investoren achten auf das, was an der Wallstreet passiert. Auf Dauer werden zunehmend Probleme mit der Gleichverteilung ihres Kapitals bekommen.Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer und irgendwann lässt sich das mit Billigjobs und Kriegen im Ausland auch nicht mehr überdecken.

Im Irak haben die USA gewonnen und sie werde dennoch verlieren. Nicht militärisch aber die Herzen der Menschen. Und das wird nachhaltig sein...
 
 
aw: Syrien   guter beitrag schlechter beitrag
Lars Lange
16-apr-03
Lieber Xiaojo,

Nicht die Zinsen verringer, die Zinsen abschaffen und stattdessen das Geld definiert abwerten. Aber nur das Geld, nicht den Geldwert. Die Idee stammt von Sylvio Gesell und ist in Wörgel zu Beginn des letzten Jahrhunderts ausprobiert worden - so erfolgreich, dass die österreichische Nationalbank das Ganze verboten hat.
Zur Zeit gibt es das größte Experiment mit Freigeld in Argentinien, und zwar als Komplementärwährung.

Hier ein Link dazu, mit Bildern des dort ausgegeben Geldes:
http://www.inwo.org/at/argentinischer%20Schuldentango.html

Der Mehrwert, den die Zinsen produzieren, muss ja irgendwie verdient werden. Deshalb produzieren Zinsen notwendigerweise den Wahn zum Wirtschaftswachstum statt einer natürlichen Ökonomie - mit allen bekannten Folgen: Krieg um Rohstoffe, Ausbeutung der Dritten Welt, Umweltzerstörung.

Die Geldmenge war übrigens noch nie so groß wie heute, das Problem ist aber, dass gleichzeitig die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes extrem gesunken ist, wir liegen hier zur Zeit bei dem Wert 3. Drei Mal im Jahr wechselt jeder Euro seinen Besitzer, so wenig wie noch nie. In Wörgel lag der Wert bei 180 Mal im Jahr. Das heißt also, die Geldmenge kann mit definiert verfallendem Geld drastisch gesenkt werden. Eine Inflationsgefahr gibt es anscheindend nicht.
 
 
Seite 1 2 3

(thread closed)

zurück übersicht